BC Vienna
97
FCN Wels
76
Am vergangenen Wochenende ging das Final Four der U16-Superliga über die Bühne. Unsere Mannschaft, die sich im Viertelfinale deutlich gegen die Steelhakws Academy durchsetzen konnte, traf im Semifinale auf die Vienna Timberwolves. Ein Gegner, gegen den man einmal klar verlor, aber auch auch gewann, demnach ging man gespannt in die Begegnung mit dem Stadtrivalen.
Halbfinale: Vienna Timberwolves vs. BC Vienna: 90:58 (54:29)
Den besseren Start in die Begegnung erwischen die Vienna Timberwolves. Unsere Jungs – sichtlich von der Nervösität und Intensität beeinflusst – kommen überhaupt nicht in die Gänge, wodurch der Gegner schon nach vier Spielminuten mit 18:2 führt. Zahlreiche Turnover, eine schlechte Trefferquote sowie massive Foulprobleme sind alles Faktoren für den klaren Rückstand von Beginn an. Die Wolves hingegen rufen ihr Maximum ab und untermauern mit fünf Dreier im ersten Abschnitt ihre Meisterambitionen. Phasenweise liegt die Mannschaft von Coach Racic schon mit -20 zurück, eine kleine Serie zum Viertelende stellt auf 31:15. Diesen Schwung kann man allerdings im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nicht mitnehmen. Der Gegner kontrolliert das Geschehen in allen Belangen und baut die Führung weiterhin aus. Zur Pause sind unsere Burschen bereits mit 54:29 klar abgeschlagen.
Nach dem Seitenwechsel versucht man, mit mehr Aggressivität das Unmögliche möglich zu machen, doch die Timberwolves lassen nichts anbrennen und ziehen souverän ins Finale ein. Unsere Burschen müssen somit im Semifinale eine deutliche 90:58-Niederlage hinnehmen; der Traum von der Titelverteidigung war somit geplatzt.
Scoring: Janda 18, Asuzu 11, Jelitzka 10, Rajic 7, Blakaj 5, Trajchev 4, Tadic 2, Strbac, Siewert, Zagrovic, Dopler, Vukovic
Spiel im Platz Drei: BC Vienna vs. FCN Wels: 97:76 (42:38)
Am Sonntag ging es für unsere Burschen um Wiedergutmachung. Man wollte sich für eine gute Saison mit einer Medaille belohnen, auch wenn es nicht die goldene sein sollte. Von Beginn an zeigen die Jungs ein anderes Gesicht. Man tritt mit deutlich mehr Selbstbewusstsein auf und legt die Nervösität schneller ad acta als noch am Vortag. Die Welser, die in einer dramatischen Schlussphase noch den Finaleinzug aus der Hand gaben, waren angetrieben vom heimischen Publikum und sichern sich mit 21:17 das erste Viertel. Doch im Gegensatz zum Samstag, lässt sich der BC Vienna nicht beunruhigen und bleibt weiterhin am Drücker. Im zweiten Viertel dreht man die Begegnung zu seinen Gunsten, allen voran durch einen hervorragend aufspielenden Janda, der mit seinen 33 Punkten und 17 Rebounds klar dem Spiel seine Handnote verleiht. Zur Pause führen die Mannen Racic‘ mit 42:38.
Nach dem Seitenwechsel kommt die Maschine erst richtig ins Rollen. Mit 32 Punkten im dritten Segment baut man die Führung aus und führt erstmals zweistellig. Die Welser versuchen – vor allem in Form von Kuranovic – eine Antwort zu finden, scheitern aber an der erstarkten Defensive unserer Mannschaft. Diese bleibt über die gesamte zweite Spielhälfte hinweg in Kontrolle über das Spielgeschehen und sichert sich somit am Ende mit einem klaren 97:76-Sieg die verdiente Bronzemedaille!
Scoring: Janda 33, Trajchev 21, Jelitzka 14, Asuzu 10, Rajic 6, Blakaj 6, Dopler 5, Strbac 2, Vukovic, Tadic, Djokovic, Zagrovic
”„Wir hatten im Semifinale das schlechteste Spiel in der laufenden Saison. Aus unerklärlichen Gründen hatten wir eine Blockade und sind in die Maschine der Timberwolves geraten, die von Anfang an das Tempo diktiert haben. Im Gegensatz zur gesamten Saison, wo wir solche Situationen mit Bravur meistern konnten, waren wir diesmal dazu nicht in der Lage. Die Timberwolves haben deshalb hochverdient gewonnen.
Zeljko RacicCoach, BCV U16/1
Zum Spiel um Platz 3: Nach einer schmerzhaften Niederlage gegen die Wolves haben die Burschen am Sonntag ein anderes Gesicht gezeigt. Sie haben ihre letzten Kräfte zusammengekratzt und waren deutlich besser aufgelegt. Wir konnten, nach erneut schwachem Start ins Spiel, zeigen, dass wir ein deutlich anderes Team sind, als wir am Samstag noch waren. Auch die Welser haben unerbittlich gekämpft, dennoch hatte ich das Gefühl, dass wir am dem 2. Viertel über weite Strecken das konstantere Team waren. Unsere Defense war deutlich besser und aggressiver, ähnlich wie in der ganzen Saison schon. Daher will ich das ganze Team loben, für die Einstellung und Kampfgeist, nach einer solchen Niederlage am Tag davor, sich so zu rappeln. Besonders hervorheben würde ich meine Spieler Janda und Jelitzka, die an den beiden Tagen mehr als nur gute Partien ablieferten. Abschließend kann ich sagen, dass ich sehr stolz bin auf die Jungs und mich bei ihnen für diese Saison in der Superliga bedanke.
Vielen Dank auch an die Wähler, die für mich als Coach of the Year abgestimmt haben. Mindestens 50% des Lohnes gilt meiner Mannschaft, die das ganze Jahr über hart gearbeitet haben und das, was wir als Trainerstab gefordert haben, umgesetzt haben. Ebenso bedanke ich mich bei meinem Trainerstaff, ohne den so eine erfolgreiche Saison nicht möglich gewesen wäre! Wir richten unseren Fokus nun auf das Halbfinale der Wiener Meisterschaft und streben auch dort einen durchaus erfolgreichen Abschluss der Saison an.“





